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Alexander Hülshoff als Dirigent bei der November-Tournee der Klasssichen Philharmonie Bonn.

Alexander Hülshoff

Als souveräner Cellist und Musikvermittler ist der Künstlerische Direktor der Villa Musica den Klassikfreunden vertraut. Seine neue Rolle als Dirigent der Klassischen Philharmonie Bonn geht auf seine Erfahrungen mit diesem Orchester und im Orchesterzentrum Dortmund zurück.

Ale­xan­der Hüls­hoff ist Lei­ter des Or­chester­zen­trums Dort­mund der Mu­sik­hoch­schu­len in NRW und Künst­le­ri­scher Di­rek­tor der Landesstiftung Vil­la Mu­si­ca Rheinland-Pfalz. In beiden Institutionen ist er bereits als Dirigent in Erscheinung getreten. Der Klassischen Philharmonie Bonn ist er seit nahezu einem Jahrzehnt verbunden, durch seine langjährige Freundschaft mit Heribert Beissel und durch seine künstlerische Partnerschaft mit der neuen Leiterin Ervis Gega, die er auch schon auf dem Podium im Doppelkonzert von Brahms bewiesen hat. Schon in früheren Jahren hat Alexander Hülshoff Heribert Beissl bei Gastauftritten des Kammerorchesters der Klassischen Philharmonie am Dirigentenpult vertreten. Als Cellist zählt er zu den prägenden Solisten seiner Generation. Er war Meisterschüler von Lynn Harrell in Los Angeles und wurde bereits mit 28 Jahren Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort hat er eine ganze Generation junger Cellisten ausgebildet. Als Leiter der Villa Musica hat er es ständig mit jungen Spitzensolisten zu tun, die er kammermusikalisch bis hin zum Kammerorchester weiterbildet. Durch seine Jahrzehnte lange Erfahrung als Solist bei großen internationalen Klangkörpern und seine Auftritte in einigen der bedeutendsten Konzertsäle der Welt kennt er das Orchestermetier gründlich. Er trat in Sä­len wie der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie, dem Con­cert­ge­bouw Ams­ter­dam, De Do­elen Rot­ter­dam, Wig­mo­re Hall Lon­don und Prinz­re­gen­ten­the­a­ter Mün­chen auf und gastierte bei bedeutenden Festivals (Schles­wig-Holstein-Fes­ti­val, den Ber­li­ner Fest­wo­chen, dem Enescu Fes­ti­val, Kfar Blum in Is­ra­el u.v.a.). Zu seinen Partnern auf dem Podium zählen auch so charismatische Vertreter der U-Musik wie Rebekka Bakken und Wolfgang Niedecken.

3.11. bis 28.11. Acht Konzerte mit der Klassischen Philharmonie Bonn