Anuschka Cidlinsky

Anuschka Cidlinsky

Anuschka Cidlinsky, Viola, geb. 1996 in Bayern, begann ihre musikalische Ausbildung mit 5 Jahren, zunächst auf der Geige. Mit bereits neun Jahren entschied sie sich, zur Bratsche zu wechseln und wurde zum Studium am Mozarteum Salzburg aufgenommen. Ihren Bachelor bei Thomas Riebl schloss sie im Alter von 21 Jahren mit höchster Auszeichnung ab.

 Ab September 2019 setzt die junge Künstlerin ihr Studium bei Jean Sulem am Conservatoire de Paris fortsetzen. Den internationalen „Streichwerk“-Wettbewerb in Berlin gewann sie 2016 als erste Preisträgerin. Sowohl solistisch als auch kammermusikalisch ist sie mehrfache Bundespreisträgerin bei den Wettbewerben Jugend musiziert und Prima la Musica. Anuschka Cidlinsky legt besonderen Wert auf ihre kammermusikalische Ausbildung und Entwicklung. 2013 gründete sie mit Marie- Therese Schwöllinger, Alexandra Moser und Oscar Hagen das Javus Quartett. Zusammen studieren sie bei Lukas Hagen und Rainer Schmidt, beide Mitglieder des weltbekannten Hagen Quartetts. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Anuschka bei Meisterkursen mit Tabea Zimmermann, Eberhart Feltz, Valentin Erben, Nobuko Imai, Gerhard Schulz, Hartmut Rohde, Thomas Adès, Barbara Westphal, Igor Ozim und Thomas Brandis. Als Kammermusikerin trat Anuschka unter anderem mit Maxim Vengerov, Martin Beaver, Martin Stadtfeld, Benjamin Schmid, Reinhold Friedrich,  Jean Sulem, Aurelien Pascal, Adrien Boisseau, Timothy Ridout, William Hagen,  Kian Soltani und Alena Baeva auf.  Die Bratschistin war unter anderem zu Gast bei Mit Musik-Miteinander der Kronberg Academy, beim Rheingau Festival, bei den Salzburger Festspielen, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Verbier Festival, beim Hong Kong Arts Festival, beim "Eggenfelden Klassisch"- Festival, Mondsee Festival und dem Diabelli Sommer Mattsee. 2019 nahm sie am renommierten IMS Meisterkurs Prussia Cove und am Musethica Israel Chamber Music Festival teil. Dort musizierte sie mit Künstlern wie Vilde Frang, Antoine Tamestit, Kiril Gerstein, Daniel Harding und Semyon Bychkov. Orchestererfahrungen sammelt sie bei den Münchner Philharmonikern und der Camerata Salzburg. Anuschka spielt auf einer modernen Bratsche von Bernd Hiller.