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Preisträgerquartett bei Barockwettbewerben: Marsyas Baroque (Foto: Foppe Schut).

Barockadvent in Trier

Am Freitag vor dem zweiten Advent lockten SWR2 und Villa Musica wieder zum barocken Weihnachtskonzert ins Kurfürstliche Palais Trier – volles Haus bei Corelli & Co.

Marsyas Baroque spielt Corelli, Vivaldi und Bach

Vier junge Frauen mit dem sechsten Sinn für Barockmusik gestalteten den Abend: Das Quartett Marsyas Baroque spielte Sonaten zwischen zuckersüß und hochvirtuos. Im Zentrum stand der große Arcangelo Corelli, Roms berühmtester Geiger und Barockkomponist. Flötistin Paula Pinn spielte seine bekannte Follia im Remix mit Vivlaidis noch brillanterer Follia. Dabei kam auch Barockgeigerin María Carrasco angemessen zur Geltung. Huldigungen an Corelli durchogen den Abend, jeweils neu zusammengemixt mit echtem Corelli: eine „corellisierende Sonate“ von Telemann, Bachs Fuge über ein Thema von Corelli und die Apothéose de Corelli von Couperin. Paula Pinn, Meisterschülerin von Dorothee Oberlinger, fand ihre Mitspielerinnen bei einem Barockprojekt in Österreich. Dazu gehören auch die Barockcellistin Konstanze Waidosch aus Bayern und die Cembalistin Sara Johnson aus Spanien. Beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Marini-Wettbewerb wurden die Vier mit Preisen ausgezeichnet. Der Abend wird präsentiert von Villa Musica und SWR2 in Kooperation mit der ADD.

2.12. 20 Uhr Kurfürstliches Palais Trier – Marsyas Baroque (auf alten Instrumenten)
Paula Pinn, Blockflöte
María Carrasco Gil, Barockvioline
Konstanze Waidosch, Barockcello
Sara Johnson Huidobro, Cembalo

Arcangelo Corelli: La Follia und Auszüge aus Triosonaten
Georg Philipp Telemann: Corellisierende Sonate h-Moll, TWV 42:h3
François Couperin: L’Apothéose de Corelli
Johann Sebastian Bach: Fuge über ein Thema von Corelli h-Moll, BWV 579
Johann Christian Schickardt: Sonate IX F-Dur (nach Corelli)
Antonio Vivaldi: La Follia, op. 1 Nr. 12