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Das Mozartduo KV 424 bei der Trifelsserenade: die Geigerin Candida Thompson im Dialog mit der Bratschenstipendiatin Anuschka Cidlinsky (Foto: Robert Pfeifruk).

Beethoven-Septett

Candida Thompson, die schottische Geigerin aus Amsterdam, führte fünf Stipendiaten und eine Stipendiatin durch Beethovens großes Septett - die Kammerkonzerte der letzten Woche. 

31.7. BEETHOVEN-SEPTETT

16 Uhr Katholische Kirche St. Erasmus, Rheinböllen

Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20
Mozart: Duo B-Dur, KV 424 – Carl Nielsen: Serenata invano

Candida Thompson, Violine (Dozentin)
Stipendiat*innen der Villa Musica: Max Scheel, Klarinette | Felix Hüttel, Horn | David Jagla, Fagott | Anuschka Cidlinsky, Viola | Constantin Prinz, Violoncello | Hong Yiu Lai, Kontabass

Die schottische Geigerin Candida Thompson ist seit Jahrzehnten Konzertmeisterin der Amsterdam Sinfonietta und eine fantastische Interpretin von Beethovens Musik, was sie schon bei einem Villa Musica-Projekt im Beethovenjahr 2020 bewiesen hat. In ihrem neuen Programm spielte sie das längste und populärste Werk des jungen Beethoven, sein großes Septett für drei Bläser und vier Streicher, mit fünf Stipendiaten und einer Stipendiatin der Villa Musica. Eine aufregende Reise durch sechs fantastisch schöne Sätze des jungen Beethoven - mit der brillanten Candida Thompson im virtuosen Geigenpart, mit der Bratschistin Anuschka Cidlinsky, die mit ihrem Javus Quartett im Dezember den Hans Gál Preis 2022 erhalten wird, und mit dem jungen Rheinland-Pfälzer Max Scheel an der Klarinette. Dazu ein profundes, klangschönes „tiefes“ Quartett aus dem Horn von Felix Hüttl, dem Fagott von David Jagla, dem Cello von Constantin Prinz und dem Kontrabass von Hong Yu Lai. Zum Rest des Programms wurden die Musiker durch eine historische Tournee in Dänemark anno 1914 inspiriert. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gingen Musiker der Königlichen Oper in Kopenhagen mit dem Beethoven-Seotett auf Tournee. Dazu spielten sie Mozart und Nielsen - die Serenata in vano, die eigens als Ergänzung zum Beethoven-Septett komponiert wurde. Eine ideale Sommerserenade für Burg Trifels und Rheinböllen.