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Große Sextettkunst, angeführt von Boris Garlitsky an der 1. Violine. Im G-Dur-Sextett von Brahms spielten mit ihm: Albina Khaibullina (Violine II), Sáo Larivière und Shira Majoni (Viola I/II), Simon Tetzlaff und Oliver Léonard (Violoncello I/II). Foto: Barbara Harnischfeger.

Burgenklassik Eröffnungskonzert

Es war ein Auftakt nach Maß: Boris Garlitsky spielte mit fünf fantastischen Stipendiatinnen und Stipendiaten Streichsextette von Brahms und Tschaikowsky - im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein.

Villa Musica-Sternstunde auf Ehrenbreitstein

Es war ein fantastisches Stipendiaten-Quintett, das Boris Garlitsky um sich versammelt hatte, um an Fronleichnam morgens um 11 Uhr in Koblenz die Reihe Burgenklassik zu eröffnen. Barbara Harnischfeger hieß das Publikum im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein willkommen. Alle Plätze, die nach Corona-Abstandsregel verkauft werden durften, waren besetzt, alle freuten sich auf zwei „Sinfonien“ für sechs Streicher: das grandiose G-Dur-Sextett von Brahms und Souvenir de Florence, das mitreißend leidenschaftliche d-Moll-Sextett von Tschaikowsky. Hier wurde Kammermusik zum quasi orchestralen Ereignis, und kein Anderer hätte das so souverän in Szene setzen können wie Boris Garlitsky, der Geigenprofessor aus Paris und Konzertmeister so vieler Weltklasse-Orchester. Mit ihm spielten die Cellisten Oliver Léonard und Simon Tetzlaff, viel bewährt in Villa Musica-Projekten auch der Bratschist Sáo Larivière und neu im Ensemble die Geigerin Albina Khaibullina. An der ersten Viola glänzte Villa Musica-Stern Shira Majoni, die wunderbare Bratschistin aus Israel. Bei der Preisverleihung Ende April in Bingen wurde sie noch vor Kameras mit dem jährlichen Förderpreis der Stiftung ausgezeichnet, gestiftet von den FREUNDEN DER VILLA MUSICA. Nun durfte sie wieder live spielen – eine Villa Musica-Stern-Stunde, wie alle 59 begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer fanden.

BURGENKLASSIK - die weiteren Konzerte auf einen Blick

Do. 3.6., 17 und 19 Uhr, Schloss Engers: Alexander Hülshoff spielt mit Dmytro Udovychenko und Kasumi Yui Dvořáks f-Moll-Trio, Boris Garlitsky spielt mit Kasumi Yui Beethovens 1. Violinsonate.

Fr. 4.6., 18 und 20 Uhr, Burg Rheinfels: Cello & Co. mit Giovanni Gnocchi und Stipendiat*Innen (Bach: 1. Cellosuite, Tschaikowsky: Andante cantabile; Arensky: Quartett a-Moll)

So. 6.6., 18 und 20 Uhr, Marksburg: Dvořák pur mit dem Cellisten Trey Lee und Stipendiat*Innen (Streichquintett op. 77, Notturno op. 40, Terzetto op. 74)

Fr. 11.6., 18:30 und 20:30 Uhr, Schloss Stolzenfels: Beethoven in Prag mit dem Geiger Josef Spacek und Stipendiat*Innen (Streichtrios von Beethoven und Krommer; Duo von Martinu)

So. 13.6., 18 und 20 Uhr, Kurfürstliche Burg, Boppard: Beethoven in Prag mit dem Geiger Josef Spacek und Stipendiat*Innen (Streichtrios von Beethoven und Krommer; Duo von Martinu)