Elisabeth Gebhardt

Elisabeth Gebhardt

Elisabeth Gebhardt, geb. 1993 in Halle (Saale), wurde im Alter von sechs Jahren in die Frühförderklasse von Conrad von der Goltz an der Musikhochschule in Würzburg aufgenommen. Ab 2008 wurde sie von Krzysztof Wegrzyn an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover unterrichtet, zuerst als Frühstudentin des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter, später im Vollstudium. 

Im Studienjahr 2013/14 studierte sie im Rahmen eines Austauschjahres an der Korea National University of Arts in Seoul in der Klasse von Nam Yun Kim. Nach ihrem Austauschjahr setzt die junge Geigerin ihr Studium im Master an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar in der Klasse von Friedemann Eichhorn fort, seit 2018 im Aufbaustudium zum Konzertexamen. Meisterkurse bei Igor Ozim, Rainer Kussmaul, Mi-Kyung Lee und Pavel Vernikov ergänzen ihre künstlerische Ausbildung. Elisabeth erspielte sich Auszeichnungen bei zahlreichen Wettbewerben. So ist sie Preisträgerin des Alexander Glasunow-Wettbewerbs in Paris, des Violinwettbewerbs Kloster Schöntal der Kulturstiftung Hohenlohe, sowie Gewinnerin des Violinwettbewerbs der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Jugend Musiziert und Sonderpreisträgerin der ZONTA International für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes in der Kategorie Duo (Violine/Klavier). Die junge Geigerin erhielt einen Förderpreis der Carl Flesch-Akademie Baden-Baden und erspielte sich Preise beim Internationalen Violinwettbewerb Balys Dvarionas in Vilnius, sowie den Dr. Richard Bellon-Klassikpreis der Stadt Sulzbach. Mit 13 Jahren gab Elisabeth Gebhardt ihren ersten Soloabend, seit dem konzertierte sie solistisch unter anderem mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, der Staatskapelle Halle (Saale), der Philharmonie Baden-Baden und dem Lithuanian Symphony Orchestra. 2015 trat sie mit dem im Vorjahr gegründeten Devion Duo (Violine/Akkordeon) als Stipendiatin der Festivalakademie im Rahmen der Sommerlichen Musiktage Hitzacker auf. Elisabeth ist Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihr von 2011 bis 2018 eine Violine von Gaietanus Gagliano (Neapel 1849) aus Hamburger Familienbesitz zur Verfügung stellte und ihr durch ein Gerd Bucerius-Stipendium die Teilnahme an einem Meisterkurs bei Mauricio Fuks in Villefavard, Frankreich ermöglichte. 2013 wurde sie in die Förderung der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. aufgenommen, ebenso wurde ihre Ausbildung durch ein Händel-Mozart-Stipendium der Stadt Halle (Saale) sowie durch die Schuler-Stiftung Wuppertal unterstützt. Elisabeth war Stipendiatin der Joseph-Keilbert-Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker/Bayrische Staatsphilharmonie, deren Konzertreisen sie u.a. in Concertgebouw Amsterdam, in die Philharmonie de Paris, ins National Centre of Performing Arts Beijing sowie zu den BBC Proms in die Royal Albert Hall in London führten.

Seit 2017 ist sie Stipendiatin der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz.

http://reportage.mdr.de/elisabeth-gebhardt-naechste-generation#9086

https://www.youtube.com/watch?v=1k_zyD79ogc


Foto: Elisabeth Gebhardt © Donald van Hasselt

Spielt in der Saison 2021/22 bei folgenden Akademieprojekten:
Auftakt
Dvořák in Paris