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Die Geigerin Johanna Pichlmair, Villa Musica-Stipendiatin, Meisterschülerin von Igor Ozim und Antje Weithaas, Solistin in der Villa Ludwigshöhe (Foto: Tam Photography).

Goldener Oktober in der Villa Ludwigshöhe

So jung und schon im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Die Geigerin Johanna Pichlmair bringt in Sonaten von Beethoven und Schubert den goldenen Oktober in die Villa Ludwigshöhe – ganz gegen den Wettertrend.

Ursprünglich war ihr Kollege Dmytro Udovychenko für dieses Konzert angekündigt, doch der musste in seine Heimat Ukraine zu einem wichtigen Wettbewerb. Für ihn übernimmt Johanna Pichlmair. Der SWR und Villa Musica präsentieren die junge Österreicherin aus der Steiermark, die bei Igor Ozim in Salzburg und Antje Weithaas in Berlin studierte. Die vielfache Preisträgerin spielt bereits im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In Edenkoben gibt sich die Villa Musica-Stipendiatin ganz wienerisch, mit einem Hauch von Paris, begleitet vom Münchner Klavierdozenten Mamikon Nakhapetov. Mit Beethovens brillanter G-Dur-Sonate aus Opus 30 eröffnen die beiden den Abend sonnig und sommerlich hell. Schuberts a-Moll-Sonatine verbreitet Wienerische Herbstmelancholie, Schönbergs Fantasie schillert in tausend Farben wie das Herbstlaub. Die erste Solosonate von Ysaÿe und die Valse-Caprice von Saint-Saëns lassen den schönen Herbst in Paris erahnen.

Johanna Pichlmair, Violine

Mamikon Nakhapetov, Klavier

Ludwig van Beethoven: Violinsonate G-Dur, op. 30 Nr. 1

Eugène Ysaÿe: Solosonate Nr. 1

Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 385

Arnold Schönberg: Fantasie für Violine und Klavier

Camille Saint-Saëns: Valse-Caprice

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