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Marc Bouchkov, heute Tschaikowsky-Preisträger, vor wenigen Jahren noch Förderpreisträger der Villa Musica und am vierten Augustwochenende ein wunderbarer erster Geiger in den Streichsextetten von Brahms (Foto: Nikolaj Lund)

Brahms auf dem Trifels

Zweiter Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau: Marc Bouchkov ist an der Weltspitze der Geiger angekommen. Auf Burg Trifels und in der Wernerkapelle Bacharach spielt er beide Streichsextette von Brahms mit jungen Kollegen, die heute Stipendiaten der Villa Musica sind.

Samstag, 24.8., 20 Uhr, Burg Trifels Annweiler

Sonntag, 25.8., 17 Uhr, Wernerkapelle Bacharach (bei Regen in der Peterskirche)

Brahms pur mit dem Tschaikowsky-Preisträger Marc Bouchkov - ein Flair von Moskau und Paris bei der letzten Trifelsserenade des Sommers. Mit jungen Kollegen von der Villa Musica spielt der Weltklasse-Geiger aus Montpellier die beiden Streichsextette von Brahms: das B-Dur-Sextett Opus 18 mit den berühmten Variationen und dem sonnig-satten Klang; und das G-Dur-Sextett Opus 36, mit dem sich Brahms "von seiner letzten Liebe freigemacht" hat, der Göttingerin Agathe von Siebold. Ihr Name geistert in Noten durch die wundervollen vier Sätze dieser Sinfonie für sechs Streicher. Zu hören am Samstag, 24. August im Kaisersaal von Burg Trifels und am Sonntag 25. August in der Wernerkapelle hoch über Bacharach. Nur bei Regen wird in die Peterskirche umgezogen. Marc Bouchkov war selbst Villa Musica-Stipendiat und Förderpreisträger der rheinland-pfälzischen Landessstiftung. Der Meisterschüler von Boris Garlitsky stammt aus einer russischen Musikerfamilie und wurde in Montpellier geboren. Heute lebt er in Brüssel und hat die Weltpresse durch seine Leistung beim Tschaikowsky-Wettbewerb tief beeindruckt.

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