Spielstätten

Annweiler

Burg Trifels, Trifelsstraße, Parkplatz Schlossäcker, 76855 Annweiler am Trifels

Seit nahezu tausend Jahren thront die Burg auf einem dreifach gespaltenen Sandsteinfelsen – daher ihr Name. Berühmt wurde sie als Schatzkammer für die Reichskleinodien und als Gefängnis eines prominenten Engländers: Richard Löwenherz. Nicht nur die Burgkapelle und der weite Ausblick lohnen den Aufstieg.
Im Kaisersaal finden die „Trifelsserenaden“ statt. Villa Musica veranstaltet die Traditionsreihe in Kooperation mit dem Trifelsverein und Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz. Vom Parkplatz unterhalb der Burg wird ein Shuttleservice angeboten.

Parken ist nur unterhalb der Burg möglich. Fußweg bergauf ca. 20 Minuten.

www.trifelsland.de


Termine und Kartenbestellung

BLÄSERSERENADE
Sa, 11.8., 20 Uhr – Burg Trifels, Annweiler
Bläser dürfen bei einer echten Serenade nicht fehlen. Die fünf jungen Musiker vom Auris Quintett beginnen ihren Abend locker leicht mit Rossinis Barbier-Ouvertüre. Danach setzen sie drei wenig gespielten tschechischen Komponisten ein Denkmal: Der böhmische Beethovenfreund Anton Reicha schrieb sein Quintett Es-Dur im Paris des Jahres 1815, in den 100 Tagen von Napoleons letzter Herrschaft. Auf seine klassisch schönen Töne antwortet das Quintett von Pavel Hass mit böhmisch-mährischen Klängen im Stil seines Lehrers Leoš Janáček. Der Komponist, der von den Nazis in Auschwitz ermordet wurde, gilt als bedeutendster Schüler das großen alten Manns aus Brno, was man seinem Quintett auch anhören kann. Ein Freund Gustav Mahlers war der Prager Komponist Bohuslav Foerster. Er schuf ein Malerisch bedeutungsschweres, spätromantisch schillerndes Quintett, das vom “Auris Quintett” meisterlich vorgetragen wird.

Auris Quintett
Edwin Reinhardt Rist, Flöte,
Christopher Koppitz, Oboe
Frederic Kurtz, Klarinette
Rosa Salomé Schell, Horn
Ujeon Kim, Fagott

Rossini: Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“
Reicha: Bläserquintett Es-Dur, op. 88 Nr. 2
Haas: Bläserquintett, op. 10
Foerster: Bläserquintett D-Dur, op. 95

BACH UND TANGO
Sa, 25.8., 20 Uhr – Burg Trifels, Annweiler
Ein fantastischer junger Cellist spielt mit einer Virtuosin auf dem Akkordeon: Philip Graham und Heidi Luosujärvie sind ein “Dream Team”, englisches Understatement, gepaart mit finnischer Leidenschaft. im “Großen Tango” von Astor Piazzolla können sie das ebenso beweisen wie in den Rumänischen Volkstänzen von Belá Bartók. Lyrische Stücke von Grieg und Scarlatti-Sonaten stehen für leichte, sommerliche Klassik. In Bachs zweiter Cellosuite zeigt Philip Graham, was er bei Villa Musica und von seinem Lehrer Alexander Hülshoff gelernt hat. Ebenso virtuos: die Solostücke für Akkordeon. “Bach und Tango” sind die rechte Mischung für einen Sommerabend Ende August.

Philip Graham Violoncello
Heidi Luosujärvi Akordeon

Bach: 2. Cellosuite d-Moll, BWV 1008
Piazzolla: Le Grand Tango
Bragato: Graciela de Buenos Aires
Grieg: Lyrische Stücke
Scarlatti: Sonate d-Moll, K 9, Sonate h-Moll, K 27
Bartók: Rumänische Volkstänze

Kartenvorverkauf vor Ort:

Büro für Tourismus
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