Stipendiaten

Aktuelle Stipendiaten-Ensembles

Evenos-Quartett, Eliot-Quartett, Monet-Quintett, Qunst-Quintett, Auris-Quintett

Evenos-Quartett

Ivan Knezevic, Violine
Ioannis Petrakis, Violine
Odysseas Lavaris, Viola
Mathieu Joqué, Violoncello

Im Jahr 2013 begannen die vier Musiker ihr Master-Studium im Hauptfach Kammermusik an der Folkwang-Universität der Künste mit Prof. Andreas Reiner. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss wurden sie 2015 für die Exzellenz-Initiative der Folkwang-Universität angenommen. Ihr Kammermusikstudium wurde begleitet von eigenen Konzertreihen an der Folkwang-Universität, sowie von zahlreichen nationalen und internationalen Auftritten. Im Sommer 2014 feierte das Evenos-Quartett seine Konzertpremiere mit einer Konzertreihe in Griechenland, welche wegen des großen Erfolgs bis 2015 andauerte. Ein Teil der Konzertreise war eine Kooperation mit jungen Musikstudenten aus Griechenland. Das Evenos-Quartett konzentriert sich auf ein breites Repertoire, welches zurzeit u.a. Werke von Haydn, Pärt und Boris Joffe beinhaltet. Das Quartett hat bei vielen Auftritten in Deutschland seine Vielseitigkeit bewiesen. Sie erhielten außerdem eine Einladung zum Projekt „Open Auditions“ des WDR 3 in Köln im November 2014. Ihren internationalen Durchbruch war die erfolgreiche Teilnahme des Ensembles am internationalen Wettbewerb ‘Paper de Música de Capellades’ in Spanien im Frühjahr 2015. Es wurde dort mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Ausbildung der jungen Musiker aus Griechenland, Serbien und Belgien wurde ergänzt durch ausgezeichnete Instrumentalisten der Hochschule für Musik und Tanz Köln, des Orchesterzentrums NRW, des Royal Conservatoire Antwerpen und der Folkwang-Univeristät der Künste. Der Begriff „evenos“ kommt auf dem Griechischen und bedeutet Ebenholz, das Holz aus dem das Fingerbrett eines Streichinstrumentes gemacht ist.
http://evenosquartet.com/

Meisterkurs bei Oliver Wille – Konzerte:
17.11.2017, 20 Uhr, Oberwesel

Eliot-Quartett

Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Khakhalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Das Eliot-Quartett, bestehend aus Maryana Osipova, Alexander Sachs, Dmitry Khakhalin, und Michael Preuss, gründete sich im Sommer 2014. Das Quartett studiert im Studiengang Master Streicherkammermusik an der HfMDK Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Klasse von Prof. Günther Pichler. Darüber hinaus erhielten die vier jungen Musiker musikalische Anregungen von Hubert Buchberger, dem Mandelring Quartett, Valentin Erben und Alfred Brendel. Auf den Gewinn des Wettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main im Herbst 2014, folgte im Frühjahr 2016 der 3. Preis im Fach Streichquartett beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin sowie im Oktober 2016 der 2. Preis beim internationalen Streichquartett-Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung in Berlin. Im August 2016 war das Quartett im Rahmen der Kammermusikwoche der Thüringische Sommerakademie als Quartett in Residence zu Gast. Im September 2017 wurde das Eliot Quartett im Rahmen des „Singing Summer“ der Hochschule für Musik Mainz mit dem Akademiepreis für Nachwuchsförderung der Akademie der Wissenschaften Mainz ausgezeichnet. Im Herbst 2017 wurde das Quartett in die Stipendiaten-Förderung der Villa-Musica Rheinland-Pfalz aufgenommen. Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk,‘Four Quartets‘, inspirieren ließ.
http://www.eliotquartett.com/de/

Meisterkurs bei Oliver Wille – Konzerte:
18.11.2017, 19 Uhr, Mainz
19.11.2017, 18 Uhr, Kobern-Gondorf

Monet-Quintett

Johanna Stier, Oboe
Nemorino Scheliga, Klarinette
Anissa Baniahmad, Flöte
Theo Plath, Fagott
Marc Gruber, Horn

Die Musiker des Monet-Bläserquintetts Anissa Baniahmad (Flöte), Johanna Stier (Oboe), Nemorino Scheliga (Klarinette), Marc Gruber (Horn) und Theo Plath (Fagott) sind allesamt Preisträger nationaler wie internationaler Wettbewerbe und Mitglieder in hochkarätigen Orchestern wie beispielsweise dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem Staatsorchester Stuttgart und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Als gefragte Kammermusiker und Solisten sind die Einzelmitglieder regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals, z.B. den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Davos Festival.
Nicht zufällig hat sich das Monet-Bläserquintett nach einem Maler benannt – zeichnen sich doch die Interpretationen des Ensembles durch einen besonderen Reichtum an Klangfarben aus. Seit der Ensemblegründung im Jahr 2013 verbindet die Musiker eine intensive Proben- und Konzerttätigkeit. Wichtige musikalische Impulse erhalten sie dabei unter anderem von Prof. Stephanie Winker (Flöte) und Prof. Norbert Kaiser (Klarinette). Das Monet-Bläserquintett ist seit 2016 Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 wurde das Quintett mit einem Stipendium ausgezeichnet und damit einhergehend in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Nachdem die Mozart Gesellschaft Dortmund in den vergangenen Jahren bereits alle Einzelmitglieder des Ensembles als Stipendiaten ausgewählt und mit unterschiedlichen Fördermaßnahmen unterstützt hat, folgte im Jahr 2016 auch noch die Entscheidung, das Monet Bläserquinett als Ensemble in die Stipendiatenförderung aufzunehmen und zur Mozart Matinee am 18. Februar 2018 ins Konzerthaus Dortmund einzuladen.

https://www.monet-quintett.de/

Frühling in Paris
22.04.2018, 17 Uhr, Neustadt-Hambach

Qunst-Quintett

Julia Obergfell, Oboe
Martin Fuchs, Klarinette
Alexander Koval, Flöte
Johannes Hund, Fagott
Raphael Manno, Horn

Das qunst.quintett ist ein junges Bläserquintett, dessen Mitglieder schon zu Schulzeiten im Landesjugendorchester Baden-¬Württemberg zusammenfanden. Schon bald nach seiner Gründung gewann das Ensemble 2011 beim Wettbewerb Jugend musiziert einen 1. Preis auf Bundesebene. Im Anschluss daran wurden die fünf jungen Musiker für drei Jahre von der zur Commerzbank gehörenden Jürgen-Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler mit einem Stipendium unterstützt. 2012 trat das Ensemble solistisch mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg auf. Weitere Konzertengagements führten die begeisterten Kammermusiker unter anderem nach Ludwigsburg, Ulm, Sondershausen, Hitzacker, Weimar und Rostock. Prägende musikalische Impulse lieferten dem Ensemble Wally Hase, Gregor Witt, Reiner Wehle, Szabolcs Zempléni sowie Tobias Pelkner. Im März 2016 wurde das qunst.quintett beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium und der Aufnahme in die 61. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) ausgezeichnet. Neben der kammermusikalischen Tätigkeit sind die in ganz Deutschland verteilten Studenten bereits als Aushilfen und Akademisten in Profiorchestern tätig. Trotz der Distanz ist es den zwischen 1994 und 1996 geborenen Musikern eine Herzensangelegenheit, ihr Quintett weiter bestehen zu lassen. So vereint sich bei ihrem Zusammenspiel einerseits ihre Freundschaft auf und neben der Bühne ebenso wie ihre große Liebe zur Kammermusik.
https://www.qunstquintett.de/home

Auris-Quintett

Christopher Koppitz, Oboe
Federico Kurtz, Klarinette
Edwin Reinhard Rist, Flöte
Ujeong Kim, Fagott
Rosa Salomé Schell, Horn

Das Auris Quintett ist ein Holzquintett und gründete sich 2013 aus jungen, motivierten Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln um Bläserkammermusik zu spielen. Die Mitglieder des Quintetts stammen aus Portugal, Spanien, den USA, Japan und Deutschland. Der Name des Ensembles kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gehörsinn“ oder „Zuhörer“. Eine rege Konzerttätigkeit verbindet das Auris Quintett mit der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. So erhielten die Musiker bereits Gelegenheit intensiv mit dem Ma´alot Quintett kammermusikalisch zusammen zu arbeiten. 2016 wurde das Ensemble in die Förderung der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen. Alle Mitglieder des Auris Quintetts sind Preisträger wichtiger Wettbewerbe und Mitglieder in namhaften Orchestern und können auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken.
https://www.youtube.com/watch?v=F2yyul2yG5k