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Samstagabend auf Burg Trifels: ein fester Termin im Sommerspielplan der Villa Musica zwischen Ende Juni und Ende August.

Trifelsserenaden 2022

Fünf wunderbare Serenaden auf der stolzen Kaiserburg hoch über dem Pfälzer Wald: die Trifelsserenaden 2022 vom 25. Juni bis 27. August.

Fünf Serenaden auf Burg Trifels in Annweiler, Samstagabend 20 Uhr:

25.6. STREICHQUINTETTE

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett D-Dur, KV 593
Antonín Dvořák: Streichquintett Es-Dur, op. 97

Roland Glassl, Viola
Junge Streicher*innen der Villa Musica

Sie gehören zum Schönsten, was es in der Kammermusik gibt: die beiden Streichquintette, die Roland Glassl zum Sommeranfang mit jungen Streichern der Villa Musica spielt. Beide entstanden unter dem frischen Eindruck sommerlicher Reisen: Mozarts D-Dur-Quintett anno 1790 nach seiner Rückkehr aus Mainz und München, Dvořáks „amerikanisches Quintett“ im Sommer 1893 in Iowa, inspiriert von Vögeln und Indianertänzen.

16.7. BLÄSER AUS ISRAEL

Wolfgang Amadeus Mozart: Quintettsatz F-Dur, KV 580b
Aharon Harlap: Kaleidoskop für Bläserquintett
Erwin Schulhoff: Concertino für Flöte, Viola und Kontrabass
Alexander von Zemlinsky: Humoreske
Bohuslav Martinu: Nonett Nr. 2

Tel Aviv Wind Quintet
Stipendiat*innen der Villa Musica

Aus Israel bringen die fünf Bläser des Tel Aviv Wind Quintet sommerlich beschwingte Musik mit. Der Glanz der Goldenen Zwanziger tönt aus dem Concertino von Schulhoff, Wiener Humor aus der Humoreske von Zemlinsky. Martinus Nonett ist eine nostalgische Huldigung an seine tschechische Heimat. Mozart rundet diese unkonventionelle Serenade ab.

30.7. BEETHOVEN-SEPTETT

Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20
Carl Nielsen: Serenata invano

Candida Thompson, Violine
Stipendiat*innen der Villa Musica

Die schottische Geigerin Candida Thompson ist Konzertmeisterin der Amsterdam Sinfonietta und eine fantastische Interpretin von Beethovens Musik, was sie schon im Beethovenjahr 2020 bewiesen hat. In ihrem neuen Programm spielt sie das längste und populärste Werk des jungen Beethoven: sein großes Septett für drei Bläser und vier Streicher. Auch im „vergeblichen Ständchen“ des Dänen Carl Nielsen herrscht schönste Serenaden-Atmosphäre.

13.8. STREICHSEXTETTE

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichsextett Es-Dur, KV 364 (nach der Sinfonie concertante)
Richard Strauss: Streichsextett aus der Oper Capriccio
Johannes Brahms: Streichsextett G-Dur, op. 36

Boris Garlitsky, Violine
Alexander Hülshoff, Violoncello
Junge Streicher*innen der Villa Musica

Wenn zwei Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli aufeinandertreffen, klingt es fast so prachtvoll wie ein Streichorchester. Der Pariser Geigenprofessor Boris Garlitsky und Meistercellist Alexander Hülshoff schwelgen im üppigen Klang der Streichsextette – bei Strauss ein Symbol fürs Rokoko, bei Mozart eine Bearbeitung seiner Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester. Brahms schrieb sein zweites Streichsextett als Denkmal einer großen Liebe im Teutoburger Wald.

27.8. BRAHMS & GRIEG

Edvard Grieg: Streichquartett g-Moll, op. 25
Gideon Klein: Streichtrio
Johannes Brahms: Streichsextett B-Dur, op. 18

Eszter Haffner, Violine
Torleif Thedeen, Violoncello
Junge Streicher*innen der Villa Musica

Brahms und Grieg waren enge Freunde, die gelegentlich auch bei Kaffee und Marmeladebrötchen zusammensaßen. In ihrer Musik waren sie denkbar gegensätzlich: romantisch schwärmerisch und kontrapunktisch ernst der Hanseate, folkloristisch kraftvoll und tänzerisch heiter der Norweger. Die Wiener Geigenprofessorin Eszter Haffner und der schwedische Cellist Torleif Thedeen werden beiden Seiten gerecht, zusammen mit dem Streichernachwuchs der Villa Musica.