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Ashley Wass, Pianistengröße aus dem UK (Foto: Patrick Allan).

Musik in Synagogen

Der Brite Ashley Wass spielt mit jungen Streicherinnen Mendelssohn und Tschaikowsky in der Synagoge Ahrweiler, der neuen Synagoge Mainz und Schloss Engers.

Ashley Wass spielt große Klaviertrios

Die nächste Musik in der Synagoge wartet mit purer Romantik auf: große Klaviertrios von Mendelssohn und Tschaikowsky, gespielt vom brillanten englischen Pianisten Ashley Wass und zwei jungen Streicherinnen. 1977 in Lincolnshire geboren, zählt Wass seit 20 Jahren zu den führenden Pianisten der Insel und lehrte am Royal College of Music. Seine Mitspielerinnen sind die erst 18-jährige deutsch-ägyptische Geigerin Mariam Abouzahra und die 23-jährige rumänische Cellistin Sofia Blându. Beide wurden bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet und gehören zu den Villa Musica-Stipendiatinnen des neuen Jahrgangs. Jüdische Künstler stehen im Mittelpunkt des Programms: Tschaikowsky widmete sein monumentales a-Moll-Trio 1883 der Erinnerung an seinen jüdischen Freund und Förderer Nikolaj Rubinstein. Felix Mendelssohn schrieb sein c-Moll-Trio während der Arbeit am „Elias“, als er sich intensiv mit seinen jüdischen Wurzeln auseinandersetzte.

Freitag, 20.11., 19 Uhr – Synagoge Ahrweiler
Samstag, 21.11., 19 Uhr – Schloss Engers
Sonntag, 22.11., 17 Uhr – Neue Synagoge Mainz
Musik in der Synagoge
Ashley Wass, Klavier | Mariam Abouzahra, Violine | Sofia Blându, Violoncello
Pjotr I. Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll, op. 50
Felix Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 2 c-Moll, op. 66