Elisso Gogibedaschwili
Elisso Gogibedaschwili, Violine, wurde im Jahr 2000 in Vorarlberg/Österreich in eine dreisprachige,
multikulturelle Musikerfamilie hineingeboren und gilt seit frühester Kindheit als Ausnahmetalent.
Bereits mit 10 Jahren gab sie ihr Solistendebüt mit dem Violinkonzert von Max Bruch und dem
MÁV Symphonieorchester in Budapest woraufhin der Startschuss als international gefragte Solistin
folgte. Seitdem ist sie regelmäßig zu Gast im Teatro Bibiena Mantua, Smetana Saal Prag, den
Glenn Gould Studios Toronto, dem Musikverein Klagenfurt und beim Alba Music Festival. Dabei
spielte sie schon mit renommierten Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der NDR
Radiophilharmonie Hannover, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Israel
Symphonieorchester, der Janáček Philharmonie, dem Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim, dem Orquestra Sinfônica de Porto Alegre, dem Wuhan Philharmonic Orchestra sowie
dem Orchestra da Camera di Mantova.
Durch ihren engen Bezug zu ihren georgischen Wurzeln spielte Elisso zur Feier des 100- jährigen
Jubiläums von Otar Taktakishvili die Premiere des Violinkonzert Nr. 2 in Österreich (Wiener
Konzerthaus), Italien, Kanada, Brasilien und in der Schweiz.
Im ausverkauften NDR Konzerthaus Hannover debütierte sie mit dem Beethoven-Tripelkonzert an
der Seite von Starpianist Igor Levit unter der Leitung von Cornelius Meister. Ein besonderer
Meilenstein war zudem ihr Debüt in der Carnegie Hall (Weill Recital Hall) im Mai 2025 an der Seite
von Konstantin Lifschitz.
Glanzpunkte der kommenden Saison 2026/27 sind unter anderem ihr Debüt mit den Berliner
Symphonikern, den Thüringer Symphonikern und dem Azerbaijan State Symphony Orchestra,
sowie die Kollaboration mit Künstlern wie Avi Avital, Marc Bouchkov, Edgar Moreau und Reinhard
Goebel.
Elisso wurde mit dem Edwin-Fischer-Gedenkpreis 2026 ausgezeichnet sowie mit einem
Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2025, wodurch sie in der Saison 2026/27 in die
Konzertförderung des Deutschen Musikrats aufgenommen wird. Sie ist zudem die jüngste
Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Österreich. Dabei wurde sie als einzige Streicherin
eingeladen, ein Konzert im Rahmen der Bayreuther Festspiele zu spielen.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin erhielt Elisso Impulse durch Kammermusikpartner wie
Konstantin Lifschitz, László Fenyö, Alexey Stadler, Sharon Kam, Wen-Sinn Yang, Kristóf Baráti,
und Pianistenlegende Bruno Canino. Seit der Saison 2024/25 ist sie als Kammermusik
Stipendiatin der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz regelmäßig mit renommierten
Künstlern wie Johannes Moser, Alexandra Conunova, Boris Kusnezow und Alban Gerhardt zu
hören.
Weiters ist sie als Alumna der renommierten Internationalen Musikakademie in Liechtenstein als
Kammermusik-Tutorin für die Studenten von Prof. Ivan Monighetti, Prof. Jens Peter Maintz und
Daniel Müller-Schott tätig. Mit dem Akkordeonisten Marko Trivunović gestaltet sie im Duo
StringBreeze auch frische Programme mit Eigenarrangements und Auftragswerken
Nach ihrem Jungstudium bei Prof. Josef Rissin absolvierte sie ihr Bachelorstudium bei Prof.
Krzysztof Wegrzyn in Hannover. Seit September 2025 studiert sie im Master bei Prof. Igor Karsko
an der Hochschule für Musik Luzern. Meisterkurse bei Midori, Mihaela Martin, Kim Kashkashian,
Pavel Vernikov, Ana Chumachenco und Ingolf Turban ergänzten ihre Ausbildung.
Elisso spielt auf einer Violine von Andrea Guarneri aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, eine
großzügige Leihgabe von der Familie Otten.
Foto: Elisso Gogibedaschwili © Andrej Grilc