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Einer der schönsten Konzerträume in ganz Rheinland-Pfalz: die Jugendstilfesthalle in Landau. 

Garlitsky in Landau

Boris Garlistky leitet die Camerata Villa Musica in der Tschaikowsky-Serenade und den Jahreszeiten von Piazzolla – am Donnerstag in der Jugendstilfesthalle Landau

Tschaikowsky und Strauss

Die Camerata Villa Musica, das Streichorchester aus Villa Musica-Stipendiaten, tritt nur für ganz besondere Projekte zusammen. In dieser Woche sind es 17 junge Streicherinnen und Streicher, die mit Boris Garlitsky an der Tschaikowsky-Serenade feilen – allesamt viel beschäftigte Young Profesionals, die sich hier im üppigen Streicherklang der Spätromantik üben. Boris Garlitsky, einst Konzertmeister von Weltklasse-Orchestern in London, Mailand und Lyon, leitet vom ersten Geigenpult aus das Prachtstück unter den Streicherwerken der Spätromantik. Tschaikowskys hinreißend schöne C-Dur-Serenade erklingt in Landau auf neun Geigen, vier Bratschen, vier Celli und Kontrabass. Sechs aus diesem Tutti spielen zu Beginn das Sextett aus Capriccio, der letzten Oper von Richard Strauss – eine zarte Einleitung im Geist das Rokoko.

Piazollla-Jahreszeiten

In der Mitte des Abends werden ganz andere Töne angeschlagen: Tango aus Buenos Aires, Die vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla. Die Geigerin Erika Cherkez spielt den Solopart. Die junge Ukrainerin hat das Villa Musica-Publikum gerade in drei „Schubertiaden“ überzeugt – technisch brillant, mit sattem Ton und breiten Melodiebögen. So spielt sie auch Piazzollas Tribut an seine Heimatstadt. Vorsicht: Auf der Südhalbkugel herrscht im November schon Frühsommerhitze – die verkehrte Welt der argentinischen Jahreszeiten.

Donnerstag, 5.11.., 19 Uhr – Jugendstilfesthalle Landau

Camerata Villa Musica | Erika Cherkez, Solo-Violine | Boris Garlitsky, Violine und Leitung

Richard Strauss: Streichsextett aus der Oper Capriccio
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires für Solovioline und Streichorchester
Pjotr I. Tschaikowsky: Streicherserenade C-Dur, op. 70