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Dynamisches Streichquartett aus Korea im Studium bei Prof. Oliver Wille in Hannover: das Ast Quartet.

Konstantia Gourzi in Mainz

Der Griechin Konstantia Gourzi ist das Mainzer Komponist*innen-Porträt 2026 am zweiten Mai-Wochenende gewidmet. Wir freuen uns, dass die Villa Musica bei dieser großartigen Reihe von SWR Kultur, Staatsorchester und Staatstheater Mainz sowie Schottverlag und Akademie erstmals dabei sein kann und mit Stipendiaten auch in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur präsent ist. 

Gourzi mit dem Ast Quartet und Gabriel Yeo in der Villa Musica

Ungewohnt ist schon die Uhrzeit, ungewöhnlich der Inhalt: Am Samstag, 9.5., um 16 Uhr, nicht wie gewohnt um 19 Uhr können Kammermusik-Freunde in der Villa Musica in der Mainzer Oberstadt die Komponistin Konstantia Gourzi erleben, wie sie ihre Werke erklärt. Gespielt werden sie von fünf fantastischen Villa Musica-Stipendiat(inn)en: vom Ast Quartet und vom Pianisten Gabriel Yeo, der auch in der vierten Klaviersonate von Skrjabin zu erleben ist.

Das deutsche Wort „Ast“ faszinierte vier Koreanerinnen so sehr, dass sie ihr Streichquartett danach benannten: Ast Quartet. „Das Ensemble, bestehend aus leidenschaftlichen jungen Musikern, bereichert die klassische Musikszene mit lebendiger Energie und frischen Ideen und möchte ein weltweites Publikum erreichen.“ So ihr eigener Text. Seit kurzem musizieren sie mit dem neuen Bratschisten Semin Yim. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Sungmoon Kim und Minju Park an den Violinen und Eunju Cheng am Cello wird er sich am 9. Mai in Mainz ganz der Musik von Konstantia Gourzi verschreiben: Ihre Hommage à Mozart und andere Stücke für Viola mit Begleitung stellen Semin Yim vor dankbare Aufgaben. Als virtuoser Auftakt des Nachmittags dient die vierte Klaviersonate von Skrjabin, als Intermezzi zwischen den Gourzi-Werken fungieren Violinduos von Bartók. Zum Schluss spielt das Ast Quartet das vierte Streichquartett von Gourzi, das die Komponistin nach Gesprächen mit Kriegsopfern als Symbol der Hoffnung geschrieben hat: still flying. Konstantia Gourzi wird die Werke des Nachmittags selbst erläutern, ihre faszinierende, von der Natur inspirierte, stark atmosphärische Musik.

Samstag, 9.5., 16 Uhr – Villa Musica Mainz
Ast Quartet | Gabriel Yeo, Klavier
Alexander Skrjabin: Klaviersonate Nr. 4
Konstantia Gourzi: Drei Stücke mit Viola (Hommage à Mozart, messages between trees, melodies from the sea)
Béla Bartók: Aus den 44 Duos für Violinen
Konstantia Gourzi: Streichquartett Nr. 4 (still flying)

Gespräch und Konzert mit Konstantia Gourzi in der Akademie der Wissenschaften

Wie sehr sich Konstantia Gourzi in ihren Streichquartetten immer wieder vom heimatlichen Griechenland inspirieren ließ, zeigt das Ast Quartet am Sonntagmorgen, 10.5., in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in ihrem zweiten und dritten Streichquartett. Dazwischen steht der griechische Klassiker Nikos Skalkottas mit Quartett-Tänzen auf dem Programm, nach der Musik eine Gesprächsrunde zwischen der Komponistin, dem neuen Mainzer GMD Gabriel Venzago, der Expertin Elisabeth Champollion und SWR-Kultur-Redakteurin Sabine Fallenstein.

Sonntag, 10.5, 11:30 Uhr – Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Ast Quartet
Konstantia Gourzi im Gespräch mit Gabriel Venzago, Sabine Fallenstein und Elisabeth Champollion
Konstantia Gourzi: Streichquartett Nr. 2 (P-ILION, neun fragmente einer ewigkeit)
Ninos Saklkottas: Fünf griechische Tänze
Konstantia Gourzi: Streichquartett Nr. 3 (Anájikon, the Angel in the Blue Garden)