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Michaela Martin und Frans Helmerson bei ihrem letzten Villa Musica-Projekt. Im Februar kommen sie wieder, auch ins Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Klassik & Arp

„Ein Bahnhof voller Weltstars" titelte der Bonner Generalanzeiger zum aktuellen Konzertprogramm im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Auch in 2026 sind etliche Stars zu erleben.

FR, 30.1.2026, 18 Uhr

Schubertiade

Jens Peter Maintz, Violoncello | Stipendiat*innen der Villa Musica

Schuberts grandioses Streichquintett am Vorabend seines 228. Geburtstags – wenn das keine Schubertiade ist! Was der Berliner Celloprofessor Jens Peter Maintz auf seinem Grancino-Cello spielt, wird wie von selbst zur Seelenmusik. Ob „Arpeggione-Sonate“, „Notturno“ oder Quintett – immer geht es um Schuberts Seelengesang, den Maintz mit „Young Professionals“ der Villa Musica erkundet.

Franz Schubert:
Streichtriosatz B-Dur, D 471
Notturno Es-Dur, D 897
„Arpeggione-Sonate“ a-Moll, D 821
Streichquintett C-Dur, D 956

 

SO, 22.2.2026, 18 Uhr

Metamorphosen

Mihaela Martin, Violine | Frans Helmerson, Violoncello | Stipendiat*innen der Villa Musica

In der Urfassung für Septett passen die „Metamorphosen“ von Richard Strauss vorzüglich zum zweiten Streichsextett von Brahms: zwei sinfonische Meisterwerke im Kammerkonzert. Mihaela Martin und Frans Helmerson verwandeln die Trauertöne, die der alte Strauss dem Zweiten Weltkrieg nachsandte, in ein Fest der satt singenden Streichersaiten.

Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 2 G-Dur, op. 36
Krzysztof Penderecki: Duo für Violine und Kontrabass
Richard Strauss: Metamorphosen (Urfassung für Septett)

 

FR, 27.3.2026, 18 Uhr

Das himmlische Leben

Chen Reiss, Sopran | Sharon Kam, Klarinette | Yael Kareth, Klavier

Drei Musikerinnen aus Israel singen und spielen Mahler, Schumann und Schubert: „Das himmlische Leben“ aus Mahlers Vierter Sinfonie wird bei Chen Reiss zum himmlischen Gesang. Sharon Kam spielt Schumanns Fantasiestücke mit berückend schönem Klarinettenklang. Yael Kareth, Leibinger-Professorin in Berlin, begleitet so sensibel wie kundig. In Schuberts großer Szene „Der Hirt auf dem Felsen“ kommen alle Drei zusammen.

Gustav Mahler: Das himmlische Leben (aus der 4. Sinfonie)
Robert Schumann: Lieder aus Myrthen; Fantasiestücke, op. 73
Clara Schumann: Drei Romanzen, op. 22
Louis Spohr: Aus den sechs deutschen Liedern, op. 103
Franz Schubert: Der Hirt auf dem Felsen, D 965

 

FR, 24.4.2026, 18 Uhr

Messages

Tabea Zimmermann, Viola | Junge Streicher*innen der Villa Musica

Ihr Name steht seit Jahrzehnten für kraftvolle „Messages“, für bewegende Botschaften in der Kammermusik: Tabea Zimmermann. Deutschlands erfolgreichste Bratschistin macht sich mit preisgekrönten jungen Streicher*innen der Villa Musica auf den Weg zum großen Streichquintett von Bruckner: von Hildegard von Bingen über Kurtág und Bridge bis zum frühen Quartettsatz von Webern. Am Ende leuchten Bruckners Botschaften in verklärten Harmonien.

Hildegard von Bingen: Caritas abundat
György Kurtág: Aus Signs, Games and Messages
Frank Bridge: Lament für zwei Violen
Anton von Webern: Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Anton Bruckner: Streichquintett F-¬Dur

 

SO, 17.5.2026, 18 Uhr

Romantik pur

Ervis Gega, Violine | Edgar Moreau, Violoncello | Fabian Müller Klavier

Im wunderschönen Monat Mai schließt die Saison von „Klassik & Arp“ mit reinster Rhein-Romantik: Der Bonner Pianist Fabian Müller ist genau der Richtige, um die zauberische Frische im c-Moll-Trio von Mendelssohn ebenso auszukosten wie die satten Sexten im H-Dur-Trio von Brahms. Die Bonner Geigerin Ervis Gega und der Pariser Cellist Edgard Moreau schwelgen in wunderschönen Streicherkantilenen.

Franz Schubert: Allegro für Klaviertrio B-Dur, D 28
Felix Mendelssohn: Klaviertrio c-Moll, op. 66
Johannes Brahms: Klaviertrio H-Dur, op. 8