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Zwischen Natur, Liebe und hohen Idealen: Fabian Müller spielt Beethoven (Foto: Christian Palm).

Klavierherbst Schloss Engers

Zwei ehemalige Villa Musica-Stipendiaten und ein jungen Klaviergenie geben beim Klavierhersbt 2026 im Dianasaal von Schloss Engers den Ton an. Alle drei spielen auch Beethoven-Sonaten.

Klavierherbst I: Fabian Müller spielt Beethoven

Es wird ein ganz besonderer Moment, wenn Fabian Müller im Dianasaal von Schloss Engers seinen Beethoven-Zyklus eröffnet. Zwei Monate vor dem Beginn des Beethovenjahrs 2027 gibt der Bonner Pianist den Auftakt zur Gesamtaufführung aller 32 Klaviersonaten des Bonner Meisters, verteilt auf zwei Saisons. Der erste Abend ist eine brillante Ouvertüre: zwischen „Appassionata“ und „Jagdsonate“, f-Moll-Sonate und G-Dur-Sonate Opus 79 bleiben keine Beethovenwünsche offen. Noch drei weitere Abende wird Fabian Müller im Lauf der Saison mit Klaviersonaten des Meisters gestalten: am 16.1. in Mainz, am 4.4. in Landau und am 30.5. wieder in Schloss Engers. In der Saison 2027/28 wird der Zyklus fortgesetzt.

Freitag, 30.10., 19 Uhr – Schloss Engers

Ludwig van Beethoven Vier Klaviersonaten 

Nr. 1 f-Moll, op. 2 Nr. 1
Nr. 18 Es-Dur, op. 31 Nr. 3 („Jagdsonate“)
Nr. 25 G-Dur, op. 79
Nr. 23 f-Moll, op. 57 („Appassionata“)

Klavierherbst II: Justus Eichhorn spielt Bach, Beethoven und Liszt

Am 31. Oktober stellt sich ein junges Genie des Klaviers im Dianasaal vor: Justus Eichhorn, 17 Jahre jung, der Sohn unseres Alumnen und Violindozenten Friedemann Eichhorn. Er wurde 2009 in Weimar geboren, wo sein Vater als Professor lehrt, und konnte schon als pianistisches Wunderkind erste Lorbeeren ernten. Inzwischen ist der vielfache Preisträger bei der Deutschen Gramophon unter Vertrag, wo er im September sein Debüt-Album vorstellen wird. Im Dianasaal von Schloss Engers lädt er das Publikum zum Träumen und Staunen ein: zwischen Bachs „Italienischem Konzert“ und Beethovens „Mondscheinsonate“, Liszts „Liebestraum“ und „Mephistowalzer“.

Samstag, 31.10., 19 Uhr – Schloss Engers

Johann Sebastian Bach: „Italienisches Konzert“ F-Dur, BWV 971
Franz Liszt: Consolation Nr. 3 Des-Dur
Liebestraum Nr. 3 As-Dur, Mephisto-Walzer Nr. 1
Ludwig van Beethoven: „Mondscheinsonate“ cis-Moll, op. 27 Nr. 2
Fazıl Say: Black Earth („Kara Toprak“)

Klavierherbst III: Martin Stadtfeld spielt Bach, Chopin und Beethoven

Um es gleich vorwegzusagen: Das dritte Konzert beim Klavierherbst Schloss Engers 2026 ist ausverkauft. Keine Chance mehr, in Martin Stadtfelds Recital am 1. November noch hineinzukommen. In der zweiten Englischen Suite frönt der Weltstar aus dem Westerwald seiner alten Vorliebe für Bach. Diverse Klavierstücke von Chopin stellt er teilweise in eigenen Meditationen vor. Beethovens letzte Klaviersonate beschließt dieses wahrhaft festliche Programm an Allerheiligen.

Sonntag, 1.11., 17 Uhr – Schloss Engers

Frédéric Chopin: Polonaise g-Moll, op. posth.
Nocturne Méditation, Sonata Méditation
„Minutenwalzer“, op. 64 Nr. 1
Violoncello Méditation, Spring Méditation
„Revolutionsetüde“ c-Moll, op. 10 Nr. 12
„Piano Concerto No. 3 – Return to Warsaw“:
Improvisation – Méditation
Etüde a-Moll, op. 25 Nr. 11
Nocturne Es-Dur, op. 9 Nr. 2
Polonaise As-Dur, op. 53
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 2 a-Moll, BWV 807
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 32 c-Moll, op. 111