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Immer gut für überraschende Entdeckungen im Repertoire: Jens Peter Maintz, Cellosprofessor in Berlin und gefeierter Solist auf vielen Podien (Foto: Matt Hennek).

Maintz in Mainz

Einer der größten Cellisten der Gegenwart gastiert zum Frühlingsanfang im Landesmuseum Mainz: Jens Peter Maintz spielt mediterrane Musik aus Frankreich und Spanien.

Spanischer Frühling im Landesmuseum

Wie könnte man den Frühling schöner einäuten als mit mediterranen Klängen aus Spanien und Südfrankreich? Jens Peter Maintz, Celloprofessor in Berlin und eine Autorität auf seinem Instrument, wagt sich an ein rein französisch-spanisches Programm – bei Villa Musica eine Rarität. Dabei hat Gabriel Fauré, der Okzitane aus Pamiers am Fuße der Pyrenäen, den ganzen Zauber seiner Heimat in den Klängen seines ersten Klavierquartetts eingefangen – eine Landschaft zwischen Spanien und der Mittelmeerküste. Auch der Spanier Joaquin Turina zollte seiner schönen Heimat einen klingenden Tribut im ersten Klaviertrio – eine Musik, erfüllt vom Licht der iberischen Halbinsel. In der Cellosonate des Parisers Debussy geht es kaum weniger bunt zu, soll sie doch von den Figuren der Commedia dell'arte inspiriert sein. Flirrende, leuchtende Frühlingsklänge in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums, im Neuen Schloss in Simmern und in der schönen Stadthalle bei der Barockorangerie von Kirchheimbolanden.

Fr, 22.3., 19 Uhr – Neues Schloss Simmern
Sa, 23.3., 19 Uhr – Landesmuseum Mainz
So, 24.3., 11 Uhr – Stadthalle an der Orangerie Kirchheimbolanden
Jens Peter Maintz, Violoncello | Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica
Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 1 c-Moll, op. 15
Joaquin Turina: Klaviertrio Nr. 1
Claude Debussy: Cellosonate d-Moll