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Ein magisches Erlebnis: Avi Avital und seine Mandoline (Foto: Harald Hoffmann)

Avi Avital in Landau

"Was für ein großartiges Konzert! Da hat alles gepasst!" Schon wenige Stunden nach den Konzerten von Avi Avital mit sieben jungen Villa Musica-Streichern erreichten uns die ersten begeisterten Zuschriften von Zuhörern. In Landau das gleiche Bild: Das Publikum stand buchstäblich auf den Stühlen! Seit Avi Avital das Konzertpublikum bezaubert, hat die kleine Mandoline Weltformat angenommen und zieht alle in ihren Bann. Kein Wunder, dass er als erster Mandolinenvirtuose für einen Grammy nominiert wurde und zum Exklusivkünstler bei der Deutschen Grammophon avancierte. Spielend füllte der Israeli die große Jugendstilfesthalle in Landau mit seiner Ausstrahlung und seinem Klang, begleitet von sieben jungen Streichern der Villa Musica. In Bachs grandiosem d-Moll-Konzert BWV 1052 hielt der von einem Geiger ausgebildete Avital genau die Mitte zwischen der Violinurfassung und der Cembaloversion - im ständigen Dialog mit den wundervollen Streichern. In zwei weltberühmten Vivaldi-Konzerten verbreiteten die sechs Musiker und zwei Musikerinnen auf dem Podium den Glanz Venedigs, In den Rumänischen Volkstänzen von Bartók einen Hauch von Balkan, in den Miniaturen von Zindzadse georgischen Volkston. Unter den Solostücken von Avi Avital war auch eine Uraufführung: das Preludio des Sizilianers Giovanni Sollima.

Avi Avital, Mandoline

Stipendiatinnen und Stipendiaten der

Villa Musica Rheinland-Pfalz:

Stefan Zientek, Nikita Geller, Violine I

Gian Rossini, Katarina Kutnar, Violine II

Clara Holdenried, Viola

Isaac Andrade, Violoncello

Daniel Kamien, Kontrabass

Alexander von Heißen, Cembalo

Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert d-Moll. BWV 1052; Adagio und Fuga aus der Sonata prima für Violine solo, BWV 1001

Antonio Vivaldi: Lautenkonzert D-Dur, RV 93; Mandolinenkonzert C-Dur, RV 425

Béla Bartók: Rumänische Volkstänze

Sulchan Zidzadse: Georgische Miniaturen

Giovanni Sollima: Preludio

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