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Immer ein Konzert wert: das mystische Blau der Mainzer Chagallfenster in Sankt Stephan.

Mainzer Musiksommer

Romantische Nacht vor den Mainzer Chagallfenstern: Am 14. Juli eröffnet die Villa Musica den Mainzer Musiksommer mit Domorganist Daniel Beckmann, mit Harfe, Streichern und Klarinette.

14.7. Eröffnungskonzert Mainzer Musiksommer

Sie hat schon Tradition, die Romantische Nacht der Villa Musica zur Eröffnung des Mainzer Musiksommers. Wenn im Westen die Sonne untergeht und die Chagall-Fenster der Mainzer Stephanskirche mit glühendem Licht erfüllt, tauchen Stipendiatinnen und Stipendiaten unserer Stiftung tief in die Epoche der Romantik ein. Dabei haben sie am 14. Juli prominente Mitspieler: die Geigerin Tianwa Yang führt das Villa Musica-Streichquartett von der ersten Geige aus. Hinzu kommen Domorganist Daniel Beckmann, der Klarinettist Jonathan Groß und die tschechische Harfenistin Amelia Tokarska, die letztes Jahr in Mozarts Doppelkonzert für Flöte und Harfe glänzte. Im ersten Teil laden die Musiker ins Paris der Spätromantik ein: Daniel Beckmann eröffnet mit der berühmten Toccata von Widor und mischt sich anschließend ins Ensemble, um zwei musikalische „Gebete“ von Saint-Saëns und Dubois mit Geige, Cello und Harfe zu spielen – stimmungsvolle Raritäten aus dem Paris der „Belle Époque“. Debussy, Messiaen, Duruflé und der alte Rossini ergänzen den Reigen der Pariser Werke. Im zweiten Teil geht es nach Belgien zu Komponisten wie César Franck, Vieuxtemps, Bériot, Ysaÿe und Lekeu. Im dritten Teil wird gegen 23 Uhr sorgen Schuberts „Ave Maria“, Kreislers „Liebesfreud“ und Sätze aus Mozarts Klarinettenquintett für einen Wiener Ausklang.

Romantische Nacht der Villa Musica beim Mainzer Musiksommer

14.7., 20 Uhr – Stephanskirche Mainz
Tianwa Yang, Violine | Daniel Beckmann, Orgel | Amelia Tokarska, Harfe | Jonathan Groß, Klarinette | Junges Streichquartett der Villa Musica

Lange Nacht in drei Teilen: „Paris“ mit Musik von Debussy, Dubois, Widor, Messiaen, Rossini u.a.; „Brüssel“ mit Werken von Ysauÿe, Franck, Bériot, Vieuxtemps, Hasselmans und Lekeu; „Wien“ mit Werken von Mozart, Kreisler, Fuchs und Schubert