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Michael Borgstede, Cembalist, Professor an der Musikhochschule Köln und mit dem Ensemble Musica ad Rhenum schon in früheren Jahren bei Villa Musica zu Gast.

Musicalisches Opfer

Bachs Musicalisches Opfer für Friedrich den Großen ist eines der rätselhaften Meisterwerke der Musik. Cembalist Michael Borgstede spielt es mit Stipendiatinnen dieses Wochenende in Schifferstadt und Mainz. Weil das Konzert am Sonntag nicht in Rheinböllen stattfinden kann, wird es kurzfristig als Matinee nach Schloss Engers verlegt. Heute, Sonntag, 11 Uhr.

Fugen, Kanons und Sonaten

Bach-Konzert mit dem Kölner Cembalisten Michael Borgstede und preisgekrönten jungen Solisten der Villa Musica an Flöte, Violine und Cello. Bachs Musikalisches Opfer ist das klingende Denkmal seines Besuchs bei Friedrich dem Großen in Potsdam im Mai 1747. Über ein vom König erfundenes Thema schrieb Bach zwei Cembalo-Fugen, zehn Kanons und eine große Triosonate. Dazu erklingen Werke vom Hof des Preußenkönigs: eine hochvirtuose Flötensonate in g-Moll von Friedrich und eine Triosonate seines Kammercembalisten Carl Philipp Emanuel Bach. Der zweitälteste Bachsohn hat dieses frühe Trio wahrscheinlich zusammen mit seinem Vater komponiert, weshalb es eine Nummer im Bachwerkeverzeichnis führt: BWV 1036.

Michael Borgstede, Cembalo | Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica

Freitag, 10.5., 19 Uhr – Die Scheune Schifferstadt
Samstag, 11.5., 19 Uhr – Landesmuseum Mainz
Sonntag, 12.5., 11 Uhr – Schloss Engers (Sonderkonzert statt Rheinböllen, Eintritt frei)
Johann Sebastian Bach: Musicalisches Opfer, BWV 1079
Carl Philipp Emanuel Bach: Triosonate d-Moll, BWV 1036
Friedrich II. von Preußen: Flötensonate g-Moll