Silvia Schweigl

Silvia Schweigl

Silvia Schweigl stammt aus Südtirol, wo sie 2023 ihr Masterstudium bei Roberta Gottardi am Conservatorio Claudio Monteverdi in Bozen mit Auszeichnung abschloss. Aktuell setzt sie ihre Ausbildung im postgradualen Studiengang der Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Schablas fort. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Wenzel Fuchs, Kilian Herold, Nicolas Baldeyrou, Shirley Brill, Fabio Di Càsola und Olivier Patey. Ihre Fähigkeiten auf der Es-Klarinette vertiefte sie im Rahmen eines einjährigen Kurses am Mozarteum Salzburg bei Andrea Götsch (Wiener Philharmoniker).

Seit 2024 ist sie Soloklarinettistin des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl. Engagements führten die gefragte Orchestermusikerin u.a. zur Sächsischen Staatskapelle Dresden sowie zum Bayerischen Staatsorchester München. Während ihrer Studienzeit war sie Mitglied renommierter internationaler Akademien: Accademia del Teatro alla Scala in Mailand, Lucerne Festival Academy, Gustav Mahler Academy sowie Sommerakademie der Nationaloper Bergen (Norwegen).

Bei der Vienna International Music Competition 2024 wurde sie mit einem 1. Preis sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Kammerensemble erhielt sie ein Ensemble-Stipendium der International Society der Universität Mozarteum Salzburg. Als Solistin trat sie zuletzt mit Claude Debussys Première Rhapsodie im Konzerthaus Bozen auf.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt auf der historischen Aufführungspraxis. Im Rahmen des Originalklang-Projekts der Gustav Mahler Academy konzertierte sie auf historischen Instrumenten, u.a. im Wiener Konzerthaus, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner Philharmonie sowie in der Philharmonie de Paris. Im März 2025 trat sie unter der Leitung von Christian Thielemann auf, der ihr im Anschluss eine persönliche Empfehlung aussprach.

Foto: Silvia Schweigl © Dominik Pfeifer