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Freitagabend im Hüttenhaus Herdorf: Metamorphosen von Strauss mit Mihaela Martin und Giulia Rimonda an den Geigen, Ayaka Taniguchi und Hiroki Kasai an den Bratschen, mit Kontrabassist Dmytro Rudyk und den Cellisten Frans Helmerson und Milo Ferrazzini (Foto: Norbert Buschmann, Herdorf).

Brahms in Mainz

Der Konzertwinter der Villa Musica steht ganz im Zeichen der Romantik: Brahms' zweites Streichsextett heute Abend um 18 Uhr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Brahms und Strauss

Das zweite Streichsextett von Brahms ist eine Feier des Lebens auf 24 Streichersaiten. Im heiteren G-Dur, durchsetzt von Walzerthemen und sinfonischen Steigerungen, zeigt es den jungen Hamburger gerade an der Schwelle zwischen Rheinland und Donaumonarchie. Geigenprofessorin Mihaela Martin und ihr Cellistenkollege Frans Helmerson musizieren heute Abend in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums und morgen Abend im Bahnhof Rolandseck zusammen mit fantastischen jungen Streicher(inne)n: Es gibt ein Wiedersehen mit der Geigerin Giulia Rimonda aus Turin, die den Frühling aus Vivaldis Vier Jahreszeiten so hinreißend gespielt hat. An den Bratschen agieren Hiroki Kasai und Ayaka Taniguchi aus Japan, an Cello und Kontrabass Milo Ferrazzini aus dem Tessin und Dmytro Rudyk aus der Ukraine. Die Metamorphosen von Richard Strauss in der rekonstruierten Urfassung für Septett bilden das sinfonische Gegenstück zu Brahms. Zwei fantastisch virtuose Solostücke für Kontrabass und Violine dienen als moderne Intermezzi.

Freitag, 20.2., 20 Uhr – Hüttenhaus Herdorf
Samstag, 21.2., 19 Uhr – Landesmuseum Mainz
Sonntag, 22.2., 18 Uhr – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Richard Strauss: Metamorphosen (Urfassung für Septett)
Éric Tanguy: Sonata breve für Violine solo
Stefano Scondanibbio: Etüde Nr. 1 Joke für Kontrabass solo
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 2 G-Dur, op. 36