Alessandra Yang

Alessandra Yang

Die in den USA geborene und in Wien lebende Alessandra Yang ist Preisträgerin des Kammermusikpreises beim Internationalen Viola-Wettbewerb „Concours de Genève“ 2025, des ersten Preises beim MuK-Konzertwettbewerb 2025, und ist Stipendiatin der Villa Musica. Derzeit absolviert Alessandra ein Bachelorstudium bei Jennifer Stumm an der Privatuniversität für Musik und Kunst Wien (MuK). Zuvor besuchte sie das Juilliard Pre-College unter der Anleitung von Hsin-Yun Huang und Carol Rodland. Sie wurde von Mitgliedern der Streichquartette Juilliard, Berg, Borromeo, Brentano, Danish, Tokyo, Takács, und Jupiter unterrichtet, und ihr Quartett studiert derzeit bei Johannes Meissl an der MdW.

Sie hat mit Künstlern wie Corina Belcea, Stella Chen und Peter Bruns zusammengearbeitet und tritt regelmäßig bei Festivals einschließlich „Open Chamber Music“ (IMS Prussia Cove), den „Jupiter Symphony Chamber Players“ und der „Poor Richard Chamber Music Society“ auf. Alessandra hat an Festivals wie der Verbier Academy, dem Nume Festival, der Seiji Ozawa Academy und der Accademia Chigiana teilgenommen und dabei mit renommierten Künstler wie Tabea Zimmerman, Kim Kashkashian, Kirill Gerstein, and Gabor Takács-Nagy zusammengearbeitet.

Als Interpretin historischer Musik spielt Alessandra auf der Barockbratsche und der Viola d’amore. Sie hat mit den Dirigenten John Eliot Gardiner und Stefan Gottfried sowie den Geigerinnen Lina Tur Bonet, Cynthia Roberts und Elisabeth Wiesbauer zusammengearbeitet. Sie ist regelmäßig als Gastkünstlerin beim Newburyport Chamber Music Festival zu Gast und hat Aufnahmen mit dem Orchester „Tempesta di Mare“ eingespielt.

Als Orchestermusikerin hat Alessandra mit den Dirigenten David Robertson, Ermanno Florio und Kazuki Yamada zusammengearbeitet und tritt als Aushilfsmusikerin bei den Wiener Philharmonikern auf.

Alessandra spielt auf einer Bratsche aus dem Jahr 2017, die in ihrer Heimatstadt Philadelphia vom Geigenbauer Hiroshi Iizuka gefertigt wurde, sowie auf einer in Wien hergestellten Viola d’amore von Michael Stadlmann aus dem Jahr 1801.

Foto: Alessandra Yang © Eduard Luzhetskiy