Hyazintha Andrej

Hyazintha Andrej

Hyazintha Andrej, Violoncello, geboren 1995 in Graz, Österreich. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie ab 2000 bei Martina Trunk. 2007-2014 studierte sie an der Musikuniversität Graz bei Andrea Molnár, Kerstin Feltz und Rudolf Leopold. 2014-2019 folgte das Studium in Zürich. Ihren Bachelor und Master schloss sie jeweils mit Auszeichnung ab. Ab 2019 setzte sie ihr Studium in Salzburg am Mozarteum bei Clemens Hagen fort. 2020 wurde sie am Pariser Conservatoire in die Classe d´exellence von Gautier Capuçon aufgenommen. 

Wichtige Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Rudolf Leopold, Xenia Jankovic, Robert Nagy, Reinhard Latzko, Karine Georgian, Christoph Richter, Patrick Demenga, Gustav Rivinius, Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt. 2011 wurde sie in die Junge Philharmonie Wien aufgenommen, 2012 folgten Konzerte mit dem Jeunesse Orchester Wien. Sie wirkte mit bei Filmmusikeinspielungen für Arte und NDR. Konzertauftritte folgten in der Schweiz, Italien, Deutschland, Ungarn, Irland und Österreich. Sie gewann 1. Preise beim österreichischen Bundeswettbewerb Prima la Musica als Solistin 2010 und 2012 sowie mit dem Cello-Quartett „Fiat Musica“ 2011 Des Weiteren erhielt sie 2013 einen Sonderpreis für die beeindruckende Interpretation eines Werkes aus dem 20. Jahrhundert beim Internationalen Musikwettbewerb für die Jugend in Oldenburg und war Preisträgerin des internationalen Festivals Allegro Vivo. 2014 erhielt sie einen 2. Preis beim Internationalen Violoncello-Wettbewerb in Liezen und einen Sonderpreis bei der Internationalen Sommerakademie in Radolfzell am Bodensee. 2018 gewann sie den Cellowettbewerb des Valiant Forums Murten Classics, eine Auszeichnung der Meggen-Stiftung sowie das Stipendium des Migros- Kulturprozent. Ebenso erhielt sie mit ihrem Klaviertrio den zweiten Preis am Kiwanis – Wettbewerb, wurde für die Saison 17/18 als Praktikantin in das Tonhalle Orchester Zürich aufgenommen und anschließend als Zuzüglerin akkreditiert. 2019 spielte sie unter den Finalisten des Cellowettbewerbs Suggia in Portugal und wurde von der Marguerite Meister Stiftung unterstützt. Während ihres Studiums in Zürich besucht sie den Pool für improvisierte Musik bei Lucas Niggli und erweiterte ihr Repertoire für Neue Musik. Im November 2016 trat sie als Solistin mit dem Stück Violation von Dieter Ammann, zusammen mit dem Arc-en-ciel Ensemble an der ZHdK und in Berlin auf. Eine wichtige Erfahrung in ihrem Schaffen stellte die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Marthaler am Zürcher Schauspielhaus mit dem Stück: 44 Harmonies of Apartmenthouse 1776 dar. Seit 2020 ist sie Stipendiatin der Villa Musica Rheinland–Pfalz.

Hyazintha Andrej © Christian Jungwirth