Erika Cherkez
Erika Cherkez is eine ukrainische Geigerin, die 2003 in Czernowitz geboren wurde. Ihre erste musikalische Ausbildung begann sie im Alter von vier Jahren an der Musikschule in Czernowitz. Anschließend studierte sie am Musikcollege S. Vorobkewytsch in Czernowitz in der Klasse des Pädagogen Professor Viktor Paranjuk. Während ihrer Ausbildung wurde sie Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher internationaler und regionaler Wettbewerbe. Bereits in jungen Jahren trat sie als Solistin mit ukrainischen Sinfonieorchestern auf.
Im Jahr 2021 wurde sie Studentin der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kyjiw.
Seit 2022 studierte sie an der Internationalen Musikakademie A. Rubinstein in Düsseldorf in der Klasse von Alexander Prushinski.
Im Jahr 2024 wurde sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in die Klasse von Professor Dr. Friedemann Eichhorn aufgenommen.
Sie ist dreifache Gewinnerin der Auswahl zur aktiven Teilnahme von der Odesa Classical Music Academy (2021, 2023, 2025).
In den letzten Jahren nahm sie aktiv an Meisterkursen bedeutender Musiker teil, darunter Anne-Sophie Mutter, Lisa Batiashvili, Kirill Troussov, Andrei Baranov, Alexey Semenenko, Vadim Gluzman, Dmitry Sitkovetsky und weitere.
Im Jahr 2025 nahm sie an einem Meisterkurs von Anne-Sophie Mutter teil und wurde unmittelbar nach ihrem Auftritt in den Kreis der Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung aufgenommen.
Aktive Teilnehmerin des Kronberg Festivals 2025.
Im März 2026 debütierte sie mit dem Heilbronner Symphony Orchestra; das Konzert fand ein großes Echo beim Publikum und wurde von der Kritik durchweg positiv bewertet.
Erika spielt auf einer neapolitanischen Violine von Alfredo Contino sowie mit einem Bogen von Friedrich Knopf, die ihr von der Blatow Foundation Düsseldorf zur Verfügung gestellt wurden.
Seit der Saison 2026/27 ist sie Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz
Foto: Erika Cherkez © Ron Ehlers