Felix Rosenboom

Felix Rosenboom

Felix Rosenboom lebt in Berlin, wo er derzeit an der Musikhochschule Hanns Eisler bei Nicolas Altstaedt sein Masterstudium absolviert. Zuvor schloss er an der Universität Mozarteum Salzburg sein Bachelorstudium bei Clemens Hagen ab und studierte an der Junior Guildhall School of Music and Drama in London bei Selma Gokcen. Über Jahre hinweg wurde er von der renommierten Geigerin Patricia Calnan betreut. Er nahm an Meisterkursen zahlreicher namhafter Cellisten teil, darunter Danjulo Ishizaka, Andreas Brantelid, Ralph Kirschbaum, Roel Dieltiens, Gary Hoffman, Daniel Müller-Schott und Steven Isserlis.

Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe; unter anderem gewann er den 1. Preis beim renommierten Anton-Rubinstein-Cello-Wettbewerb in Düsseldorf. Im Mai 2022 erhielt er zudem den 1. Preis beim Concorso Mainardi an der Universität Mozarteum in Salzburg. Darüber hinaus wurde er mit einem Sonderpreis beim internationalen Musikwettbewerb „Les Musicales du Centre“ in Paris ausgezeichnet und gewann den 2. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „La Follia Nuova“. Er war Finalist beim internationalen Cello-Wettbewerb „Buchet“ 2024 in Belgien sowie beim Streicherwettbewerb der „Royal Over-Seas League“. In den Jahren 2023 bis 2025 nahm Felix an den „International Prussia Cove Masterclasses“ in Cornwall (England) teil und trat kürzlich im Rahmen des Nachwuchsprogramms der „NUME Academy“ 2025 in Cortona (Italien) auf. Dies ermöglichte ihm die Zusammenarbeit und das gemeinsame Musizieren mit weltweit anerkannten Künstlern wie Stella Chen und Tommaso Lonquich. Sein Debüt als Solist mit Orchester gab er im Alter von 13 Jahren mit dem Cellokonzert von Monn, begleitet vom „Claydon Chamber Orchestra“. Seitdem trat er als Solist mit zahlreichen weiteren Orchestern auf, darunter das „Lydian Chamber Orchestra“ und das „Lyric Chamber Orchestra“; zudem debütierte er kürzlich mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt im renommierten Konzerthaus Blaibach. Im Jahr 2022 wurde Felix als einer der Stipendiaten der „Gautier Capuçon Foundation“ ausgewählt; im August 2024 gab er sein Debüt auf Schloss Elmau. Er arbeitet zudem eng mit verschiedenen zeitgenössischen Komponisten zusammen. 2023 wirkte er in einem Kammermusikensemble mit, das durch Süddeutschland und Österreich tourte und Werke von Alexander Maria Wagner zur Uraufführung brachte. In diesem Rahmen entstand auch das CD-Album „Käfer Töten“, an dem der gefeierte Sänger und Schauspieler Graham F. Valentine mitwirkte. Kürzlich nahm Felix sein erstes Soloalbum auf, das Werke für Cello solo des französischen Komponisten Jean-Charles Gandrille enthält und im Laufe des kommenden Jahres veröffentlicht wird. Gemeinsam mit seinem Duo-Partner, dem Pianisten Sebastien Salvaterra, wurde er für das kommende Jahr in die „Classe d’excellence“ der weltberühmten Pianistin Shani Diluka an der Académie Rainier III in Monaco aufgenommen. Er  erhielt den „AYM Joan Scrutton Award“, gewann zweimal den ersten Preis bei der „North London Strings Competition“ und sicherte sich 2019 den ersten Preis beim Wettbewerb „Sevenoaks Young Musician of the Year“.

Seit 2026 ist er Stipendiat der Villla Musica Rheinland-Pfalz. Jüngst wurde ihm ein Cello von Marinus Capicchioni zur Verfügung gestellt – eine großzügige Leihgabe im Rahmen seiner Förderung durch die Deutsche Stiftung Musikleben.

Foto: Felix Rosenboom © Amelie Meißner