Luis Aracama
Luis Aracama, geboren 2005 im spanischen Ponferrada, begann sein Studium 2018 an der Reina Sofía School of Music in Madrid bei Ivan Monighetti. Er erhielt Stipendien vom Stadtrat Madrid, der Albéniz-Stiftung sowie der AIE-Gesellschaft. Königin Sofía verlieh ihm das Diplom für den herausragendsten Studierenden seines Fachbereichs für die Studienjahre 2021–2022, 2024–2025 und 2025–2026. Meisterkurse besuchte er bei Wolfgang Emanuel Schmidt, Frans Helmerson, Sol Gabetta, Jan Vogler, Nicolas Altstaedt, Márta Gulyás, Heime Müller, Gautier Capuçon, Torleif Thedéen, Gábor Takács-Nagy, Ilya Gringolts, Alexander Lonquich, Emil Rovner, Enrico Dindo, Ralf Gothóni, Alban Gerhardt, Kian Soltani, Pablo Ferrández, Isabel Charisius (Alban Berg Quartett), Asier Polo und Miklós Perényi.
Er wurde mit dem ersten Preis beim Internationalen Justus-Dotzauer-Violoncello-Wettbewerb ausgezeichnet, bei dem er zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik erhielt. Darüber hinaus gewann er den ersten Preis beim Internationalen Jaime-Dobato-Benavente-Violoncello-Wettbewerb, den ersten Preis beim Antonio-Janigro-Wettbewerb (Poreč, Kroatien) – wo ihm zudem der Sonderpreis der „Zagreb Soloists“ verliehen wurde –, den (einstimmig vergebenen) ersten Preis beim Wettbewerb der Alicante Concert Society, den Sarasate-Preis 2026, den zweiten Preis beim OPM-Internationalen Violoncello-Wettbewerb in Marokko (inklusive Publikums- und Orchesterpreis) sowie den zweiten Preis beim Internationalen David-Popper-Violoncello-Wettbewerb.
Er trat gemeinsam mit Musikern wie I. Monighetti, J. Vogler, C. Poppen, M. Gulyas, Zakhar Bron, Peter Nagy, Eva Gevorgyan, Francisco Lourenço und A. Pilsan auf. Er war bei Festivals wie dem Solberg Festival zu Gast – auf Einladung von Sol Gabetta – und konzertierte europaweit sowohl als Solist als auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern.
Als Solist trat er unter anderem mit dem Savaria Symphony Orchestra, dem Budafok Symphony Orchestra, dem Freixenet Symphony Orchestra, der Camerata Clásica de Ponferrada, den Zagreb Soloists, dem Marokkanischen Philharmonischen Orchester sowie dem Kammerorchester des Cristóbal-Halffter-Konservatoriums auf. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Olivier Holt, Jordi Francés, Dina Bensaid, Kornél Thomas, Daniel Bombín und Jorge Montes zusammen.
Vor Kurzem veröffentlichte er seine erste CD, auf der unter anderem Vivaldis Doppelkonzert zu hören ist – eingespielt gemeinsam mit Laura Núñez und der Camerata Clásica de Ponferrada. Im Jahr 2022 trat er als Solist im Rahmen der Reihe „Discoveries“ im Müpa Budapest auf.
Als aktiver Teilnehmer an renommierten Akademieprogrammen und Festivals konnte er reiche kammermusikalische Erfahrungen sammeln: Seit 2019 ist er Stipendiat der Musikakademie Liechtenstein, seit 2026 Stipendiat der Villa Música Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen das Verbier Academy, die Gstaad Music Academy, die Meisterkurse der Kronberg Academy, das Santander Music and Academic Meeting, das Moritzburg Festival sowie die Meisterkurse in Neuhardenberg. Er war Mitglied des Freixenet Symphony Orchestra unter der Leitung von Pablo González, Andrés Orozco-Estrada, Juanjo Mena und Péter Csaba sowie von Ensembles wie Vivaldi Estaciones und Puertos del Estado Händel, dem Dvořák-Quartett und den Trios KPMG Schubert, Appassionato und Schola. Derzeit ist er Mitglied des Deloitte Mozart Trios.
Er spielt ein Wojciech Topa-Cello von 2005, ex-Monighetti.
Foto: Luis Aracama © Yulia Ignatova