Mar Gimferrer Girbal
Mar Gimferrer Girbal, geboren 2002 in Girona, Spanien, begann im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. Sie studierte bei Joan Antoni Pich in Barcelona und bei Beatriz Blanco in Österreich. Von 2022 bis 2026 studierte sie bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste und seit September 2026 setzt sie ihr Studium bei Rafael Rosenfeld an der Musikhochschule Basel fort. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei renommierten Cellisten wie Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jean-Guihen Queyras, Frans Helmerson und Gary Hoffman.
Sie wurde bei verschiedenen Wettbewerben in Spanien, Österreich und Ungarn ausgezeichnet und ist Stipendiatin des Rahn Kulturfonds in der Schweiz. Als Solistin konzertierte sie bereits in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Katalonien. Die Presse würdigte sie als „Ausbund an Musikalität, Risikofreudigkeit und erstaunlicher Reife“ und beschrieb ihre Interpretation zudem als „geradezu schmerzhaft schön“. Darüber hinaus nahm sie an bedeutenden Akademien und Festivals teil, darunter IMS Prussia Cove, die Villars Music Academy, das Festival Pau Casals und die Internationale Musikakademie in Liechtenstein. Sie musizierte mit Künstlerpersönlichkeiten wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Maria Włoszczowska und Alexander Lonquich und arbeitete unter anderem mit dem Esbjerg Ensemble in Dänemark zusammen.
Seit 2026 ist sie Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sie spielt derzeit ein Violoncello von Testore aus dem Jahr 1753, das ihr großzügigerweise von der Swiss Instrument Funds Foundation zur Verfügung gestellt wird.
Foto: Mar Gimferrer Girbal © Marcel Asso