Zofia Neugebauer

Zofia Neugebauer

Zofia Neugebauer, Flöte, wurde 1994 in Wodzisław Śląski, Polen, geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Mit 13 kam der Flötenunterricht hinzu, im selben Jahr folgte ihr erster Auftritt mit der Schlesischen Philharmonie in Katowice. Sie besuchte die Musik-Spezialschule Karol Szymanowski in Wrocław, wo sie 2014 ihren Abschluss mit Auszeichnung machte. Anschließend zog sie nach Basel, um an der Musik-Akademie bei Felix Renggli zu studieren, der sie bereits im Rahmen eines Meisterkurses in Polen unterrichtete. Das Masterstudium unterbrach sie, als sie 2017-19 Mitglied in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde. 

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in dieser Zeit von Mathieu Dufour. Von 2019 bis 2021 war sie Soloflötistin im Luzerner Sinfonieorchester. Als Solistin tritt sie regelmäßig mit Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester Köln, der Camerata Zürich, dem Folkwang Kammerorchester oder dem Verbier Festival Chamber Orchestra auf. Außerdem spielt sie im Sinfonieorchester Basel Solo Flöte. Sie arbeitete bereits mit großen Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Ivan Fischer, Zubin Mehta oder Paavo Järvi zusammen. 2021 gab sie ihr Debüt im Konzerthaus Dortmund. Als Kammermusikerin ist sie sehr aktiv und bietet ein breites Repertoire, vom Barock bis hin zu elektronischer Musik. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen die Harfenistin Magdalena Hoffmann, der Cembalist Diego Ares, der Pianist Dominique Chamot und der Cellist Alfredo Ferre. Zofia Neugebauer war zu Gast bei Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Dresdner Musikfestspielen und Kryżowa Music. Sie war Stipendiatin des polnischen Kulturministeriums und nahm erfolgreich an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil. 2018 nahm die Mozart-Gesellschaft Dortmund sie in ihr Stipendienprogramm auf, 2021 die Villa Musica Rheinland-Pfalz. Inmitten all dieser Auftritte und Aktivitäten bleibt ihre künstlerische Entwicklung der zentrale Punkt für Zofia Neugebauer. Ihre Liebe zur Flöte ist frisch wie am ersten Tag und jede neue musikalische Herausforderung ist für sie eine willkommene Möglichkeit, weiter zu wachsen als Interpretin und als Musikerin.

Zofia Neugebauer © Monika Lawrenz